S.A.R. Modell

Das systemische Anforderungs- und Ressourcenmodell (SAR-Model) (Becker et al.) hat seine Grundlage aus dem Salutogenesekonzept von Antonovsky und wurde weiterentwickelt mit der Persönlichkeitstheorie von Becker und den systemtheoretischen Grundannahmen (Bös & Brehm, 2006).
In diesem Modell wird gezeigt, wie sich das Individuum und die Umwelt (beide sind komplexe sich selbst regulierende Systeme) hinsichtlich Krankheit und Gesundheit beeinflussen als Ergebnisse von Regulations- und Anpassungsprozessen. Dies unterliegt einem ständigen strukturellen Wandel.
Als Folge ergibt sich aus dem momentanen vorliegenden Zustand von internen und externen Anforderungen und Ressourcen die Position auf dem Krankheits-Gesundheits-Kontinuum.
Entscheidend ist somit, dass bei jeder Massnahme, die ich als Coach oder Trainer durchführe, die gegebenen internen und externen Anforderungen und Ressourcen berücksichtigt werden müssen.

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                          Abb.: Abgewandelte Darstellung des SAR-Modells (In Anlehnung an Bös & Brehm, 2006)

 Sinn impliziert Ordnung, aber nicht jede Ordnung macht Sinn (Andreas Tenzer)

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